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Kochen auf Rhoihessisch

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So richtig schön muggelig draußen, oder ? Ich habe ja festgestellt, dass mein Körper ab 18 Grad Außentemperatur nach einer Wärmflasche verlangt. Es hat rein gar nichts mit Frieren zu tun, sondern mein stetiges Bedürfnis, es mir im Herbst besonders gemütlich zu machen, schön mit Kerzen, einem leckerem Glas Wein , dazu ab und zu auch gerne ein Süppchen, am liebsten mit Kürbis. 

Ich, als absoluter Kürbisfan, muss sagen, dass sich mein Repertoire an Rezepten, auf die besagte Suppe und Geröstetem aus dem Ofen beschränkt, drum war ich, als ich angefragt wurde, an einem Kochduell teilzunehmen, erst etwas am Überlegen ob ich mir das wirklich zutraue. 

Ich, bei einem Duell? Einem Kochduell in einer Profiküche mit Daniel Göhler als Sternekoch? 

Das wär ‘echt ne Nummer. Was für eine Herausforderung, dachte ich mir.

Also Augen zu und durch, ein wahrer Mutausbruch meinerseits und gleichzeitig versprach dieses Event, von Rheinhessen-Wein e.V. ins Leben gerufen, wieder ein besonderes zu werden.

Einmal kam ich ja schon in den Genuss, vielleicht erinnert ihr euch? Wenn nicht, habe ich euch in meinen Insta-Highlights eine schöne Story unter „Rheinhessen“ hinterlegt. Schaut gerne rein, eine schöne Anregung mal ins Rheinhessenland zu fahren und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Die Auswahl ist groß und vielfältig.

Den Mutausbruch meinerseits konnten manche, Ende September, schon fast live in meiner Story verfolgen und ich hatte euch versprochen, bald noch etwas mehr über dieses tolle Event „Kochen auf Rhoihessisch“ zu berichten. 

In Mainz angekommen, wurde ich im Hyatt Regency freundlich empfangen und durfte gleich mein wunderschönes Zimmer im 4. Stock beziehen.

(….nachdem ich das dann mit der erhaltenen Zimmerkarte auch endlich verstanden hatte, denn der Aufzug fuhr nur mit derselben los.

Da ich ja kein Hotelprofi bin, kannte ich das bisher nur zum Öffnen der Zimmertür, wie ihr wisst mache ich anders Urlaub bzw. bin nicht sehr oft geschäftlich unterwegs, drum wäre die Info vorab für mich etwas hilfreich gewesen….. dies ist nur ein miniminikleiner Kritikpunkt am Rande, denn ihr schätzt ja meine Authentizität )

Mit einem Aufzug zu fahren, war für mich ohnehin beklemmend, da ich mal vor Jahren im Hochsommer in einem über 1 Stunde lang festsaß.

Na? Wie findet ihr den Blick auf die Rheinpromenade? Ein Traum, oder?  Scheinbar wusste irgendjemand aus dem Hause, dass ich für Macarons schwärme…schwupp ins Mäulchen, war ja klar! (Weitere Betthupferl hatte ich vorsorglich vorher zur Seite gelegt).

Im Hyatt fühlt man sich wirklich willkommen. Schnell noch kein Kaffee aus der tollen Maschine (wie funktioniert die nochmal..?) und los ging`s!


Im Foyer wurden meine Mitstreiterinnen Bettina „@diealltagsfeierin“, sowie Isa @coucoubonheur und ich herzlichst von Alexandra von Rheinhessen-Wein und Alexandra von Gourmetconnection empfangen. Bei einem kleinen Umtrunk wurde uns der Ablauf erklärt, wir alle dachten, dass wir erst am nächsten Tag beim Kochduell gefilmt werden, aber nein, der nette Kameramann kam gleich schon mit den Mikros ums Eck, um uns damit zu verkabeln.

Wir staunten nicht schlecht, allerdings war es auch nachzuvollziehen, denn kurz danach bekamen wir das Gericht serviert, welches wir am nächsten Tag beim „Kochduell auf Rhoihessisch“ nachkochen sollten.

Schon interessant, mal hinter die Kulissen solch einer Produktion schauen zu können, doch ein Teil davon zu sein, ist allerdings schon etwas Besonderes, wir mussten ganz schön aufpassen, was wir babbeln, denn bald hatten wir vergessen, dass wir Mithörer hatten…hihi.

Es wurde spannend, denn die Kreation aus 3erlei Kürbis, wurde nun vor unseren Augen in der Showküche des Restaurants Bellpepper  

zubereitet und unsere Aufgabe sollte sein, die Zutaten so zu verkosten, um es am nächsten Tag, OHNE Rezept wohlbemerkt, nachkochen zu können.

Ich sag euch, wirklich nicht einfach, das Einzige was ich gleich ahnte, war, dass der ausgesuchte Chardonnay  „S“ Spiess  , Rheinhessen, 

der uns zur Speise gereicht wurde, zumindest ein Teil davon war und hätte ich meine Brille nicht vergessen, dann wäre es mir möglich gewesen, der Crew in der Showküche mehr auf die Finger zu schauen.

Der schön angerichtete Teller wurde serviert und wir probierten. Dabei Notizen zu machen, war von Vorteil und zeitgleich auch zu fotografieren. Hier die richtige Reihenfolge zu beachten, wäre für mich perfekt gewesen, hatte ich doch vor Aufregung gleich genascht und dadurch das erste Foodfoto etwas ruiniert. Nun ja, das war nix.

Natürlich war ein Austausch unter uns nicht zwingend erwünscht, schließlich waren wir Konkurrentinnen, doch ab und zu haben wir dass sehr gerne vergessen.

3erlei Kürbis, Rote Bete, Pesto und frische Wildkräuter konnte ich auf Anhieb sichten, nun musste ich nur noch meinem Gaumen vertrauen. Lag ich richtig mit meiner Vermutung? Ich vernahm Zimt, Ingwer, Sternanis, Säure und Röstaromen.

Die dünn gehobelten Butternutstreifen waren süßsauer mariniert, das Püree schön cremig mit mir bekannten Gewürzen, die Spalten des Hokaidos mit einem Hauch krosser Panade überzogen und besonderem Röstaroma. Die Panade, da war ich mir sicher, war aus Tempuramehl. Im Pesto waren fein gehackte abgezogene Mandelstückchen zu finden, auch hier war ich mir relativ sicher. Die Rote Beete musste zuvor eingelegt gewesen sein, ob hier der Chardonnay „S“ Spiess verwendet wurde? Fragen über Fragen und je mehr ich probierte, desto unsicherer wurde ich.  

Irgendwann hatten wir das Essen ausreichend „obduziert“ und konnten uns nun zum Abendessen etwas aus der Menükarte des Restaurants Bellpeppers aussuchen. Beim vorzüglichem Essen, gutem Rheinhessen-Wein und netten Gesprächen, konnten wir uns etwas vom kommenden Tag ablenken.  


Zwischenzeitlich wurde gelost, wer das morgige Kochduell beginnt. Ich zog die 2.

Noch ein paar Regeln wurden erklärt und die Besonderheit erwähnt, dass wir uns eine weitere Komponente dazu aussuchen durften. Für mich war klar, dass es bei mir das Rinderfilet sein wird, denn das hatten wir, oder eher mein Gatte, in letzter Zeit öfters zuhause zubereitet, die perfekte Kerntemperatur war mir noch im Sinn. Das ein Kernthermometer vorhanden ist, davon ging ich aus.

Ein zusätzliches Extra war noch, dass nicht alles, was uns zur Verfügung gestellt wurde, auch im gestrigen Gericht tatsächlich Verwendung fand, somit war das Ganze gespickt auch noch mit „Vorsicht Falle“. Na das, wurde ja immer aufregender.

Wir alle wollten nicht zu spät ins Bett, um fit am nächsten Tag zu starten und ich glaube, alle freuten sich auch auf das wunderbare Boxspring-Nestchen (und ich natürlich auf meine zurückgelegten Macarons).

Ich habe wunderbar geschlafen und wurde zusätzlich mit einem schönen Sonnenaufgang belohnt.

Tattata … hier ist er!

Das Frühstücks-Büfett war besonders. Ich habe selten solch eine Auswahl gesehen. Mehr dazu in meinen Insta-Highlights. Alles da, wer hier nichts findet, der muss wirklich daheimbleiben.

Durch einen wunderschönen Nebenraum ging es hoch zur Küche und schaut, eine kleine Fee erschien und hat uns allen die Daumen gedrückt.

Anfangs war alles etwas wuselig, denn die Vorbereitungen für uns waren noch im vollem Gange.

Dabei lernten wir Daniel Göhler persönlich kennen, der uns herzlich begrüßte und sich gleich nach speziellen Wünschen unsererseits erkundigte. Na, ich wollte mein besagtes Thermometer und Bettina einen Pürierstab, mit dem schon vorhandenen Thermomix in der Küche, hatten wir bisher alle noch nicht das Vergnügen, uns da einzuweisen, dazu reichte die Zeit nicht. 

Ich hatte leider Pech, ein transportables Thermometer, war nicht zu ergattern und ich musste versuchen, es ohne hinzubekommen.

Als erstens verschaffte ich mir einen Überblick, welche Zutaten mir zur Verfügung standen, ich war froh Mandeln und Tempuramehl zu entdecken, sowie all das nötige Gemüse, Zitronengras und eine Gurke, die sich als eine Falle rausstellte, ebenso auch der Ahornsirup. 

Das Gewusel war groß, wir bestellten Butter ohne Ende nach und ich war im Stress, ich habe unsinnige Dinge getan, die mir sonst so leicht von der Hand gehen, mehrfach Sachen gesucht, die direkt vor den Augen standen, den Pürierstab verflucht, der meinen zu bissfesten Hokaido einfach nicht feinpürieren wollte und dem auch das wenige Pesto zum Mengen nicht reichte. Die Rote Bete nahm das gewünschte Aroma nicht an und die zu dicken Butternutstreifen den guten Chardonnay, ebenfalls nicht. Obwohl wir jeweils 2 Stunden Zeit hatten, wurde die Zeit knapp. Dennoch hatte ich es voller Stolz geschafft mein Filet perfekt zu braten, mit Pfanne, Backofen, ohne Kernthermometer und Alufolie zum darin Ruhen. (Backpapier tat es auch …)

Der letzte Schritt des Anrichtens ging mir gut von der Hand und ich hatte die Teller fürs Auge schön angerichtet, dass meine Komponenten nicht nahe an das gestrige Gericht rankamen, hatte ich schon während des Kochens bemerkt, nur mit dem Fleisch, war ich wirklich zufrieden, als ich meine Teller pünktlich der vierköpfigen Jury präsentierte, wurde jenes auch belobt.

NACHHER- fertig angerichtet

Aufgeregt nahmen wir unsere Verleihung entgegen. Isa wurde Siegerin, Bettina belegte den 2. Platz und ich den 3. also Letzten, war mir aber nicht wichtig. Für mich war dieses Event etwas sehr Besonderes, es zu gewinnen, war nicht mein Ziel, ich hatte Spaß, nette Menschen um mich und wirklich reichlich Erfahrungen gesammelt. 

Was der Jury beim Gericht des 3erlei Kürbis wichtig war, waren Röstaromen, darauf lag hier wohl das Augenmerk, denn der Chardonnay „S“ Spiess Rheinhessen harmoniert dazu perfekt.

Am Abend zuvor etwas besser aufgepasst, dann hätte man dieses raushören können, ebenso beim Lesen der Speisekarte wäre aufgefallen, dass dieses Gericht ein Veganes ist und unser Kameramann dieses am liebsten isst. Also somit Butter adé ..denn die Butter war ne Falle. Upps! Wieviel Pfund hatten wir nochmal nachgeordert??

Fazit: Sei ein Fuchs, solltest du mal in einer Küche duellieren, lese und höre genau zu, auch wenn der Genuss an erster Stelle steht.

Ich denke gerne an dieses Event zurück und habe mich sehr gefreut, dabei sein zu dürfen. Vielen Dank der Crew Rheinhessen-Wein und Gourmetconnection. Danke auch an Daniel Göhler, für die netten Worte und sorry für das hinterlassene Chaos in der Küche.

Wer dieses Gericht oder auch ein anderes der Menü-Karte genießen möchte und rausschmecken möchte, wo sich ein guter Rheinhessen Wein versteckt hat, dem empfehle ich im Hyatt Regency Mainz vorbeizuschauen oder sich unter #rheinhessengeniessen für einen schönen Ausflug, ins wundervolle Rheinhessen, inspirieren zu lassen.

Eure Tina

Und wenn hier bis hierhin gelesen habt, dann dürft ihr euch zur Belohnung das Video anschauen…Wenn es euch gefallen hat, dann liked es bitte ggf. teilt es, denn Rheinhessen ist immer eine Reise wert.

Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button von dort geladen und abgespielt.
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